Regionenmeisterschaften Schaan

18./19. Juni 2022 Rheinanlage Schaan (Lie)


Zehn LGKE-Nachwuchsathletinnen und -athleten traten bei hochsommerlichen Temperaturen und prallem Sonnenschein in Schaan (Lie) zu den Ostschweizer Regionenmeisterschaften an. Vier Medaillen und zahlreiche persönliche Bestleistungen sind die erfreuliche Ausbeute des LGKE-Nachwuchses.


Für das grösste Highlight sorgte Elias Roselius (U18) am Sonntag im Speerwerfen: Im letzten seiner sechs Versuche mit dem 700g-Speer gelang ihm ein toller Wurf auf 47,76m, was für ihn eine neue pB und gleichzeitig den Sieg in der Speer-Konkurrenz bedeutete.

Ebenfalls am Sonntag trat Seraina Baer (U14) zum 600m-Final an, nachdem sie sich im Vorlauf am Samstag als Schnellste der 33 Teilnehmerinnen für den Final qualifiziert hatte. In einer starken Zeit von 1:46,12 musste sie sich im Final von nur einer Konkurrentin geschlagen geben und durfte sich über eine neue pB und die Silbermedaille freuen. Auch im Kugelstossen: 8,82m (Rang 5), über 80m Hürden: 10,79s (Rang 10) und im Weitsprung: 4,15m (Rang 33) erzielte Seraina neue persönliche Bestleistungen.

Über 400m ging für die LGKE Alina Joho (U18) an den Start. Sie absolvierte die Bahnrunde in einer Zeit von 60,80s. Damit pulverisierte sie ihre bisherige Bestleistung um ganze zwei Sekunden und sicherte sich die wohlverdiente Silbermedaille.

Kurz darauf bestätigte auch Lou Flückiger (U16) ihre tolle Form: Im Hochsprung bewies sie starke Nerven, egalisierte ihre persönliche Bestleistung von 1,60m im dritten Versuch und durfte sich anschliessend ebenfalls die Silbermedaille umhängen lassen.


Über erfüllte Nachwuchs-SM-Limiten durften sich auch Alicia Courtin (U18) und Toren Hewitt-Fry (U18) freuen, die beide zum ersten Mal zur entsprechenden Disziplin antraten: Alicia unterbot die für die SM geforderten 77s über 400m Hürden mit 76,61s (= Rang 6) und Toren knackte die Limite von 54s über 400m mit 53,93s (= Rang 4).


U16-Athlet Yves Maag konnte seine Speer-pB um gut einen Meter auf 36,33m verbessern und belegte damit Platz 6.

Aline Merkli hatte hingegen nicht ihren besten Tag erwischt: Zwar qualifizierte sie sich trotz missglücktem Vorlauf fürs Halbfinale über 100m Hürden, hatte aber auch da mit starkem Gegenwind (-2.0) zu kämpfen und konnte mit ihrer Zeit von 16,46s nicht richtig zufrieden sein. Auch im Hochsprung kam Aline mit 1,55m nicht ganz an ihre Bestleistung von 1,60m heran, belegte aber dennoch den guten 5. Rang.

Vivienne Diederich (U14) trat zum 80m Sprint an, wo sie in 11,30s gestoppt wurde.

Für Alexander Mannerkorpi (U18) endete der Weitsprung-Wettkampf gar ernüchternd: Nach drei ungültigen Versuchen war für ihn der Tag bereits gelaufen, sodass er ohne Resultat die Heimreise antreten musste.


Gesamtrangliste


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