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Pfingstmeetings 2026

  • vor 1 Tag
  • 7 Min. Lesezeit

Mit den Meetings in Zofingen (Samstag) und Basel (Montag) sowie dem Mehrkampfmeeting in Landquart stand über das Pfingstwochenende bei hochsommerlichen Bedingungen ein erster Saisonhöhepunkt bevor, bei welchem auch mehrere LGKE Athlet*innen am Start waren.

 

23.05.26, Zofingen, Pfingstmeeting, Trinermatten

Bei perfekten Sprintbedingungen wollte Isabelle Adel ihr Startmissgeschick von Kreuzlingen vergessen machen. Und das gelang ihr ausgezeichnet. Isabelle zauberte einen super Start auf die Bahn, setzte sich sogleich an die Spitze des Feldes und gewann ihre Serie bei einem leichten Rückenwind von 0.4 m/s in guten 12.22s, nur 6/100 Sekunden von ihrer Bestzeit entfernt. Auch über 100m Hürden konnte sich Isabelle über eine neue Saisonbestleistung freuen. Bei optimalem Rückenwind (+ 1.7 m/s) lief sie 14.39s, qualifizierte sich damit für den B-Final, wo sie sich jedoch nicht mehr zu steigern vermochte und 14.73s erreichte.

Obwohl schon viele Jahre im «Geschäft» feierte Marie-Sophie Kübler in Zofingen eine Premiere. Zum ersten Mal trat sie zu einem Rennen über die volle Bahnrunde an, nachdem sie zur Vorbereitung zwei Wettkämpfe über 300m absolviert hatte. Aber 400m sind eben 100m länger und Marie-Sophies Respekt vor dieser «brutalen» Disziplinen war wohl etwas zu gross. So legte sie die ersten 200m zu langsam zurück, konnte auf der Zielgeraden zwar noch zusetzen, vermochte aber die auf der ersten Rennhälfte verlorene Zeit nicht mehr aufzuholen. Mit der Zeit von 64.79m wollte Marie-Sophie verständlicherweise nicht so recht zufrieden sein, aber diese Erfahrung wird ihr bestimmt helfen, den nächsten 400er mutiger anzugehen.

Dreispringerin Marina Müller bestritt in Zofingen nach längeren Verletzungsproblemen ihr Saisondebüt. In einem sehr starken Wettkampf mit fünf Springerinnen über der 12m Marke steigerte sich Marina von 10.96m über 11.26m auf 11.49m, sicherte sich damit den 7. Rang und drei weitere Versuche im Finaldurchgang. Diese absolvierte die LGKE-lerin jedoch aus kurzem Anlauf, weshalb keine weitere Verbesserung gelang. Trotzdem konnte Marina mit ihrem ersten Wettkampf zufrieden sein.

 

 

25.05.26, Basel, Pfingstmeeting, Schützenmatte

Zwei Tage nach Marie-Sophie Kübler bestritt auch die U20-Athletin Jaël Sigrist ihren ersten Wettkampf über 400m. Im Gegensatz zu ihrer Klubkollegin ging Jaël das Rennen entschlossen an, setzte sich, auf der Innenbahn laufend, sogleich an die Spitze des Feldes, konnte ihren Lauf voll durchziehen und überquerte als Erste die Ziellinie. Auf der Anzeigetafel blieb die Zeit bei 1:00.20s stehen und wurde wenig später noch auf 1:00.17s korrigiert. Und Jaël durfte sich nicht nur über ihre super Zeit, sondern auch über die deutliche Unterbietung der U20 SM Limite freuen.


 

23./24.05.26, Landquart, Mehrkampfmeeting, Ried

Nach dem Verzicht der gesundheitlich angeschlagenen Siebenkämpferin Anna Huber war die LGKE in Landquart noch durch drei Nachwuchsathlet*innen vertreten. Mark Bebi (U16), Nicolas Bebi (U20) und Saskia Metzenthin (U18) traten bei sommerlicher Hitze und recht starkem, böigem Wind zu ihrem ersten Mehrkampf der Saison an.

 

Mark Bebi, der den zweiten U16-Sechskampf seiner noch jungen Karriere bestritt, eröffnete seinen Wettkampf mit einem Paukenschlag. Über 100m Hürden lief er bei 0.3 m/s Rückenwind mit 15.92s eine deutliche p.B. und doppelte im Weitsprung mit einer neuen Bestweite nach (4.96m). Mit der 4kg schweren Kugel büsste er zwar etwa 30cm auf seine Bestleistung von anfangs Mai ein, aber mit den im zweiten Versuch gestossenen 9.49m, konnte er durchaus zufrieden sein. Danach folgte Marks Zitterdisziplin, der Hochsprung. In seinem ersten 6-Kampf hatte er Ende Saison 2025 in Uster einen «Salto nullo» produziert. In Landquart begann er auf 1.30m und überquerte  diese Höhe gleich im ersten Versuch - Prima! Doch danach war leider Endstation, auf 1.35m fiel die Latte dreimal. In den zwei letzten Disziplinen, Diskus (23.14m) und 1000m (3.18.13s), lieferte Mark solide Leistungen knapp unter seinen Bestmarken ab und knackte gerade noch die 3000 Pt. Grenze. Mit 3008 Punkten belegte er den 16. Rang.

 

In Landquart bestritt Nicolas Bebi seinen ersten Zehnkampf bei den U20. U20 Zehnkampf bedeutet, im Vergleich zum Zehnkampf bei den U18 : schwerere Kugel (6kg anstatt 5kg), höhere Hürden (99cm anstatt 91cm), schwererer Diskus (1.75kg anstatt 1.5kg) und auch schwererer Speer (800gr. anstatt 700gr.). So lassen sich in diesen Disziplinen die Leistungen aus dem Vorjahr nicht mit den diesjährigen Ergebnissen vergleichen. Wie sein Bruder startete auch Nicolas ausgezeichnet in den ersten Tag. Die 100m sprintete Nicolas um 9 Uhr morgens bei Windstille in 11.79s, so schnell wie noch nie! Diese Schnelligkeit vermochte er auch im Weitsprung in eine neue Bestleistung umzusetzen. Nach guten 6.37m im ersten Versuch, folgten 6.04m im zweiten, bevor Nicolas im dritten Sprung noch einen obendrauf setzte und bei 6.58m landete. Damit übertraf er auch die Limite für die U20 Schweizer Meisterschaft. Im darauffolgenden Kugelstossen übertraf Nicolas immerhin die 10m Marke. Im zweiten Versuch wuchtete er die 6kg schwere Kugel auf 10.04m. Doch dann folgte leider ein Dämpfer im Hochsprung, ausgerechnet im Hochsprung, einer seiner Lieblingsdisziplinen. Trotz Kopfschmerzen überquerte Nicolas alle Höhen von 1.67 bis 1.76m im ersten Versuch, aber die 1.79m waren diesmal leider zu hoch. Zum Abschluss des ersten Tages stand der 400m Lauf bevor. Mit 51.89s verfehlte Nicolas zwar seine Bestzeit aus dem Vorjahr (51.08s), lief jedoch bei schwierigen Bedingungen (störender böiger Wind) etwa eine halbe Sekunde schneller als vor einem Jahr an selber Stelle. Nun galt es, gut zu essen und sich möglichst rasch zu erholen, denn am Sonntagmorgen standen bereits um 08:00 Uhr zehn Hürden bereit ...

Bei leichtem Gegenwind (- 0.6 m/s), aber angenehmen Temperaturen lief Nicolas mit 15.93s eine gute Zeit. Er blieb nur 3/10 Sekunden über seiner Bestzeit, die er zwei Wochen zuvor in Regensdorf in einem Einzelrennen aufgestellt hatte. Nun folgten mit dem Diskuswerfen, dem Stabhochspringen und dem Speerwurf drei technisch anspruchsvolle Disziplinen, die nicht unbedingt zu Nicolas Stärken gehören. Mit 30.43m (Diskus) und 32.29m (Speer) gelangen ihm solide Resultate, aber er blieb in beiden Würfen unter seinen Bestweiten und verlor einige Punkte. Im Stabhochsprung meisterte Nicolas 3.30m und egalisierte seine Bestleistung. Aber wenn man bedenkt, dass er bereits vor zwei Jahren 3.20m hatte überspringen können, liegt hier bestimmt noch mehr drin. Nach zwei langen, anstrengenden Tagen bei Hitze, Wind und emotionalen Ups and Downs stellten sich die 17 im Wettkampf verbliebenen Zehnkämpfer der Kategorie U20 in zwei Serien zum 1500m Lauf an die Startlinie. Und obwohl Nicolas bestimmt nicht mit allen Disziplinen zufrieden war, packte er zum Schluss nochmals sein Kämpferherz aus. In einem klug eingeteilten 1500er stellte er in 4.42.38s eine persönliche Bestzeit auf, freute sich über den Disziplinensieg und belegte mit einem Total von 5862 Punkten den 10. Rang.

 

Als einzige Athletin aus den Reihen der LGKE trat Saskia Metzenthin bei den U18 zu ihrem ersten Siebenkampf an. Und auch sie startete, wie ihre beiden Klubkollegen Mark und Nicolas, mit einer super Bestleistung. Zehn Tag zuvor hatte Saskia in Kreuzlingen ihren ersten 100m Hürdenlauf bestritten und 15.30s erreicht. Bei perfekten Bedingungen steigerte sie sich um beinahe eine halbe Sekunde und lief bei + 1.3 m/s Rückenwind famose 14.83s. Auch im darauffolgenden Weitsprung profitierten die Athletinnen von einem (oft unerlaubt) starken Rückenwind. Saskia, die ihren ersten Weitsprungwettkampf der Saison bestritt, kämpfte mit der Anlaufgenauigkeit und sprang trotz kräftiger Windunterstützung dreimal hinter dem Balken ab. Nach nur gerade 4.14m im ersten Versuch, liess sie im zweiten bei 4.2 m/s Rückenwind 4.99m folgen. Eine solide Leistung, auch wenn in dieser Disziplin bestimmt noch mehr möglich ist. Im dritten Versuch gelang jedoch keine Steigerung mehr. Dafür überraschte die LGKE-lerin im Speerwerfen. Gleich mit dem ersten Versuch auf 36.84m übertraf sie ihre Bestweite, aufgestellt beim Auffahrtsmeeting in Kreuzlingen, um beinahe zweieinhalb Meter. Nach einem schwächeren zweiten, flog der Speer im dritten und letzten Versuch nochmals weiter auf sehr gute 37.14m. Zum Abschluss des ersten Tages lief Saskia in ihrem ersten 200m Lauf gute 27.65s und konnte auf einen erfolgreichen ersten Tag zurückblicken.

Am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr begann der zweite Tag mit dem Hochsprung. Obwohl Saskia keinen Vorbereitungswettkampf absolviert hatte, machte sie beim Einspringen einen guten Eindruck und eröffnete ihren Wettkampf auf 1.46m: kein Problem. Auch 1.49m übersprang sie sicher. Aber nach zwei gerissenen Versuchen auf 1.52m stand Saskia plötzlich vor dem Aus. Doch im 3. Anlauf klappte es! Und um die Nerven der Trainer und Angehörigen noch etwas mehr zu strapazieren, wiederholte sich dasselbe auf der nächsten Höhe: 1.55m im dritten Versuch. Die 1.58m waren dann noch zu hoch, doch Saskia hatte Nervenstärke bewiesen und einen Leistungseinbruch abwenden können. Das Highlight der sechsten Disziplin ereignete sich bereits vor dem eigentlichen Wettkampf. Beim Einstossen flog die 3kg schwere Kugel nämlich über die 11 Meter Marke ... Würde ihr nochmals ein solcher Stoss gelingen? Saskia begann mit 9.52m. Naja, immerhin fast einen Meter weiter als ihre Bestweite aus dem letzten Jahr. Im zweiten Versuch (10.10m) knackte sie erstmals die 10m Marke und der letzte Stoss ging auf 10.32m. Ein gutes Resultat, aber mit viel Luft nach oben! Den abschliessenden 800m Lauf ging Saskia gemächlich an. Gleich nach dem Startschuss reihte sie sich an letzter Position des Feldes ein. Nach 350m überholte sie zwei vor ihr laufende Athletinnen und absolvierte die zweite Runde etwa im gleichen Tempo wie die erste. Auf der Zielgeraden ging sie noch an einer Konkurrentin vorbei und kam in 3.01.79s ins Ziel. Erster Siebenkampf geschafft! Saskia totalisierte 4270 Punkte, belegte damit den 12. Schlussrang und erfüllte die Limite für die Mehrkampf Schweizer Meisterschaften von Ende Juni in Teufen.  



30.05.26, Thalwil/Maur, 2. Q-Wettkampf zurich athletics

 

Im Rahmen des 2. Q-Wettkampfes der Nachwuchskategorien starteten in Thalwil auch einige U20 und U18 Athlet*innen der LGKE. Dabei wussten sie vor allem mit schnellen Sprintzeiten zu gefallen:

100m

Nicolas Bebi (U20)

11.69s ( - 0.1 m/s)

p.B.


Tim Bebi (U18)

11.85s ( - 0.1 m/s)  

p.B.


David Relly (U18)

12.54s (0.0 m/s)



Laeticia Yapi (U18)   

13.36s (+ 0.2 m/s)   

p.B.


Saskia Metzenthin (U18) 

13.39s (+ 0.2 m/s)

p. B.

200m

Nicolas Bebi (U20)

23.29s ( - 0.4 m/s) 

p.B.


Tim Bebi (U18)

23.79s ( - 0.4 m/s)

p. B.


David Relly (U18)

25.33s (   0.0 m/s)

p.B.


Laeticia Yapi (U18)   

27.62s (+ 0.2 m/s)

p. B.

Speer

Saskia Metzenthin (U18) 

36.90m



Annina Maag (U18)

32.96m


U16 Athletin Banu Olbrich startete beim Q-Wettkampf in Maur und erzielte folgende Resultate :

60m

Banu Olbrich (U16)

10.64s (+ 0.3 m/s)

p.B.

600m

Banu Olbrich (U16)

1.51.65s 

p.B.

Speer

Banu Olbrich (U16)

12.65m



 
 
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