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Hallen-SM Aktive 2023

18. /19.02.2023, Athletik Zentrum, St. Gallen


Die Schweizer Hallenmeisterschaften der Leichtathleten wurden am Wochenende vom 18. / 19. Februar im Athletik Zentrum St. Gallen ausgetragen. Mit Anna Huber sowie den beiden Schwestern Andrea und Marina Müller hatten sich drei LGKE-Athletinnen für diese Titelkämpfe qualifiziert.


Am späten Samstagnachmittag trat die U20-Athletin Anna Huber zum Kugelstossen an. Nach einem ersten ungültigen Versuch stiess Anna das vier Kilogramm schwere Gerät auf die neue persönliche Bestleistung von 11.87m, bevor sie sich in ihrem dritten und letzten Stoss auf beachtliche 11.94m verbesserte. An den Nachwuchsmeisterschaften vom nächsten Wochenende bietet sich Anna nochmals eine Gelegenheit, die 12m Marke zu übertreffen.


Gleich zu Beginn des zweiten Tages trat Andrea Müller zum Hochsprung der Frauen an. Trotz einer hartnäckigen Erkältung übersprang sie die Anfangshöhe, 1.55m, und die 1.60m im ersten Versuch souverän. Auf der Höhe von 1.65m, nur ein Zentimeter unter ihrer Bestleistung aus der Saison 2022, scheiterte Andrea dreimal knapp und ärgerte sich, dass sie einmal mehr nicht 100%ig fit zu einem Meisterschaftswettkampf hatte antreten können.

Um die Mittagszeit startete die Mehrkämpferin Anna Huber zu ihrer zweiten Disziplin. In ihrem Vorlauf über 60m Hürden blieb sie trotz eines verpatzten Starts zum zweiten Mal unter neun Sekunden und verpasste mit guten 8.97s die Halbfinalqualifikation nur um zwei Ränge. Auch über die Hürden wird Anna an den U20 Schweizer Meisterschaften nochmals Gelegenheit erhalten, ihre Bestleistung zu verbessern.


Als letzte LGKE Athletin trat die ehemalige Mehrkämpferin Marina Müller zum Dreisprung an. Sie durfte sich berechtigte Hoffnungen auf einen Medaillenplatz machen, lag sie doch vor den Meisterschaften mit ihrer Bestleistung von 11.68m an dritter Stelle der Schweizer Bestenliste. Diese Bestleistung, erzielt am ersten Hallenwettkampf Mitte Januar in Basel, war Marina mit einem um zwei Schritte verkürzten Anlauf gesprungen und hatte bisher auch an allen übrigen Meetings auf diesen Anlauf vertraut. Im Hinblick auf die Meisterschaften wagte sie sich im Training an ihren langen Anlauf heran, mit dem sie ihre Bestweite bereits im Verlaufe der Freiluftsaison 2022 hatte verbessern können. Die ersten zwei Sprünge waren zwar nicht schlecht, brachten aber noch nicht die erhoffte Steigerung. Mit 11.63m gelang Marina im dritten Versuch ein Sprung im Bereich ihrer Bestleistung und damit sicherte sie sich die Finalteilnahme der besten acht Springerinnen sowie drei weitere Versuche. Nach dem fünften Durchgang lag Marina an fünfter Stelle und legte alle Energie in ihren sechsten und letzten Sprung. Die neue persönliche Bestleistung von 11.88m bedeutete Platz 3 und den Gewinn der Bronzemedaille, welche Marina nach einem spannenden Wettkampf in Empfang nehmen durfte. Gegenüber dem Vorjahr steigerte sich Marina, die erst seit etwas mehr als einem Jahr auf den Dreisprung setzt, um über einen halben Meter und man darf auf ihre weitere Entwicklung gespannt sein.





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